
Match starten, indem du den QR-Code auf dem Screen scannst
Jeder PiNGPOiNT Vereins-Screen zeigt einen QR-Code. Scanne ihn und das Match startet an diesem Tisch – keine Namen eintippen, keinen Tisch auswählen.

Leg einen Matchball und einen günstigen Trainingsball nebeneinander – wahrscheinlich siehst du keinen Unterschied. Gleiche Grösse, gleiches Weiss, gleich matt. Der Unterschied ist, dass einer von beiden von der ITTF getestet wurde und der andere nicht. Und Ball und Schachtel verraten dir beide, welcher welcher ist, wenn du weisst, wo du hinschauen musst.
Ein Matchball ist ein Ball, der auf der Zulassungsliste der ITTF steht. Dafür reicht ein Hersteller ein Muster ein, und 24 Bälle werden auf Grenzwerte für Gewicht, Grösse, Rundheit, Sprungverhalten, Härte und Rollgeradheit geprüft. Jeder Ball muss zum Beispiel zwischen 2,67 und 2,77 Gramm wiegen und aus 305 mm Höhe auf einen Stahlblock fallen gelassen wieder 240 bis 265 mm hoch springen.
Die Zulassung gilt nicht ewig. Die Liste wird jedes Kalenderjahr neu herausgegeben, und manche Zulassungen laufen schon mitten im Jahr ab. Auf der Liste vom Januar 2026 stehen etwas mehr als hundert Bälle von 65 Marken.
Ein Trainingsball ist schlicht jeder Ball, der nicht auf dieser Liste steht. Das macht ihn nicht automatisch schlecht. Manche Trainingsbälle sind sehr gut, und viele Vereine trainieren gerne damit. Es heisst nur, dass niemand Unabhängiges ihn geprüft hat – die eine Schachtel kann sich also deutlich anders spielen als die nächste.
Die Sterne sind die Einstufung des Herstellers, nicht die der ITTF. Die einzige Regel der ITTF dazu ist eine Obergrenze: Wenn ein Ball mit einer Zahl eingestuft wird, dürfen es nicht mehr als drei sein.
In der Praxis sind die Sterne ein guter erster Filter:
Ein zugelassener Ball trägt einen Aufdruck, und die ITTF ist streng damit, was darin stehen darf. Er muss vier Dinge enthalten und sonst nichts:
Der ganze Aufdruck muss in ein Quadrat von 25 mm passen, darf aus höchstens zwei Farben bestehen und muss auf jedem Ball dieser Marke gleich sein.
Ein Ball ohne ITTF-Zeichen ist also ein Trainingsball, egal was auf der Schachtel steht. Bälle für ein bestimmtes Turnier können zusätzlich einen zweiten Aufdruck auf der gegenüberliegenden Seite tragen.
Die Schachtel muss wiederholen, was auf dem Ball steht, und bei zugelassenen Bällen muss sie das ITTF-Logo zeigen. Sie darf das Land des Firmensitzes und technische Angaben ergänzen, aber keine falschen Behauptungen.
Jede Schachtel mit zugelassenen Bällen trägt ausserdem einen Datumscode, den der Ball selbst nie hat. Es sind vier Grossbuchstaben: zwei für den Monat, zwei für das Jahr. Die Buchstaben A bis I stehen für die Zahlen 1 bis 9, X steht für 0. Also:
Ein Blick lohnt sich. Bälle altern, und eine Schachtel, die jahrelang im Ladenregal stand, ist nicht dasselbe wie eine vom letzten Frühling.
Die Regeln schliessen eine Lücke, die all das sonst nutzlos machen würde. Der Markenname eines zugelassenen Balls darf für keinen anderen Ball verwendet werden, und schon gar nicht für einen nicht zugelassenen. Alle Bälle unter diesem Namen müssen die gleiche Qualität haben. Ein Hersteller, der einen nicht zugelassenen Ball verkauft, der seinem zugelassenen so ähnlich sieht, dass man sie verwechseln kann, kann die Zulassung verlieren.
Ein Trainingsball kann also nicht einfach der Matchball ohne Prüfung sein. Wenn er anders heisst, ist er auch etwas anderes.
Die Zulassungsliste findest du in der Ausrüstungsdatenbank der ITTF unter equipments.ittf.com, bei den Bällen. Jeder Eintrag zeigt die Marke, den Produktnamen, ob der Ball eine Naht hat, den Zulassungscode und ein allfälliges Ablaufdatum. Die druckbare Version der Liste nennt zusätzlich die Farben des Aufdrucks jedes Balls – praktisch, um Fälschungen zu erkennen.
Ein paar Dinge, die die Liste 2026 zeigt:
Verfolge deinen Fortschritt, finde Spieler und bleib mit PingPoint in Form.

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